Das ist mein PraxisCoach und der macht…

Das ist mein PraxisCoach und der macht…

Ich erinnere mich gut an den Tag, als ich die Zeppelin Universität das erste Mal betreten habe. Es war Pioneers Wanted, in der letzten Novemberwoche 2008. Und ich erinnere mich gerne an diesen Tag, der unabhängig von seinem positiven Ausgang einen Wert an sich hatte. Nicht zuletzt dank der zur Selbstreflektion zwingenden Auswahlgespräche. Professor Schröter beendete unser Gespräch mit folgendem Satz: „Sie sind ein Opfer der Multioptionalität. Vielleicht interessiert Sie zu viel, um alles gut machen zu können.“ Wenn ich ehrlich bin, suche ich seit diesem Tag nach einem Gegenbeweis. Nach Menschen, die sich die Grenzen ihrer Ausbildung, ihres Berufes und ihrer Persönlichkeit nicht vorschreiben lassen. Von einer Universität nicht, und schon gar nicht von einem Unternehmen oder einer Bürokratie, aber auch nach Menschen, die diese Freiheit richtig nutzen.

Schließlich habe ich Hans Reitz gefunden und habe verstanden: Unternehmertum und Kunst, persönlicher Erfolg und Wohlergehen der Gesellschaft, Freiheit und Verantwortung gehören zusammen. Es gibt keinen Unterschied zwischen Hans Reitz als Gründer und Geschäftsführer der preisgekrönten Event-Agentur circ – die von ihren Kunden wie adidas, BASF, E.ON, Bertelsmann und Volkswagen regelmäßig zu einer der besten in Deutschland gewählt wird – und Hans Reitz auf einer Theaterreise durch Europa oder beim Trommeln in Indien. Es ist die gleiche Person, die am Vormittag eines Tages an einem Buch über „The Power of Dignity“ schreibt, sich zum Mittagessen mit dem CEO eines Dax-Unternehmens über einen Auftrag unterhält, am Nachmittag Sozialprojekte und Social Business des Grameen Creative Labs von Osteuropa bis Afrika koordiniert und am Abend in den Flieger steigt, um in Bangladesch seiner Aufgabe als Kreativberater von Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus nachzukommen.

Es ist also möglich, viele, vielleicht auch alle Optionen zu ziehen. Unternehmen als Kunstwerke zu begreifen, Gesellschaft als (Sozial-)Unternehmen, und bei allem selber davon zu profitieren, dass alle profitieren. Von Hans Reitz lerne ich, dass Verantwortung Freiheit nicht einschränkt, sondern ermöglicht, dass ich mir Freiheit erarbeiten muss durch verantwortliches Handeln. Und ich lerne, was an einer Universität nicht gefunden werden kann: dass die „Freude am Spiel“, eine „dem Menschen das ganze Leben innewohnende Eigenschaft“ ist, die wir nicht verlieren dürfen, da sie das „weitgehend ungenutzte Potenzial für die Entwicklung exzellenter Ideen und neuer Lösungen“ in sich trägt.

Eine Beziehung zwischen Coachee und Coach bedarf keiner Institutionalisierung. Hans Reitz ist für meine Fragen und Anliegen telefonisch und per Skype sehr kurzfristig erreichbar, am liebsten aber vor Ort in Wiesbaden. Die Arbeit mit ihm verschafft mir Freiräume im Denken und im Empfinden, ermöglicht und zwingt mich, Künstler und Unternehmer zu werden. So kann ich dank Hans Reitz versuchen, exzellent zu sein in dem, was ich mache und damit meine Verantwortung als Teil der „ability generation“ annehmen.

Spread the love!

Autor: Manoucher Shamsrizi

Schreibe einen Kommentar

Connect with Facebook